Die Neue

Nach fast genau 3 Jahren habe ich mir gedacht: „man gönnt sich ja sonst – fast – nichts“ und habe mir die Nachfolgerin der Canon 5D Mark III, die Mark IV gegönnt.

Ist doch die Mark III schon etwas in die Jahre gekommen, hat die Neue viel Schnickschnack den man „unbedingt und jeden Tag“ braucht.

Ne nun mal ernsthaft! Ich bin ja ein überwiegend „manuell“ fotografierender und brauch die ganze Spezialprogramme nicht. Wer es eben manuell gelernt hat, der braucht halt auch „fast“ keinen Computer der die die Belichtungszeit oder die Blende einstellt. Aber die Mark IV hat ein paar Features die sich wirklich lohnen. Auf jeden Fall wenn man Hochzeitsreportagen macht. Bei denen ist ja die plötzlich auftretende Spontanität auch vom Künstler hinter der Kamera gefragt. 

Der Belichtungsmesser ist noch genauer als der der Vorgängerin. Das hat zur Folge, dass noch weniger in der Postproduktion nachgeregelt werden muss. Der Autofokus ist um einiges schneller  – zumindest mit meinen zwei Lieblingsobjektiven. Das Rauschverhalten ist bis ISO 6400 noch sehr gut, da kommt die „blitzlose“ Fotografie richtig gut. Die Auflösung, mit 30,4 MegaPixel, noch ein weniger mehr als bei der alten, hätte ich aber nicht gebraucht. 

Das integrierte GPS – OK, wer es braucht, aber das integrierte WLAN ist Spitze! Häufig ist man ja alleine bei Hochzeiten unterwegs und hat dann folglich auch immer nur eine Perspektive. Mit der WLAN Connectivität kann ich die Cam an einer anderen Location per Handy fernsteuern und bin somit auf mehreren Perspektiven unterwegs. Gerade in großen Kirchen kommen Aufnahme von oben mit einem FishEye richtig gut… 

Jetzt werde ich mich wieder mit dem 609 seitigen – deutschen – Handbuch beschäftigen und garantiert nochmals in ein bis zwei Wochen einen Update schreiben.